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Medizin » Augenheilkunde » Blindenwesen
Fuchs, Ernst:
Die Ursachen und die Verhütung der Blindheit. Gekrönte Preisschrift.
Hrsg. durch die "Society for the Preventation of Blindness in London. - Wiesbaden, J.F. Bergmann, 1885, 8°, XVI; 243 pp., ( 6 Bl. Anzeigen), Holzschnitt, 1 gefalt farb. Taf., Halbleinenband der Zeit; St.a.Tit.
Erste Auflage!
"Auf dem IV.internationalen Congresse für Hygiene, welcher im September 1882 in Genf tagte, liess die SOCIETY FOR THE PREVENTATION OF BLINDNESS in London durch ihren Sekretär, Herrn Dr.M. Roth, einen Preis für die beste Arbeit über die Ursachen und die Verhütung der Blindheit ausschreiben. Im Anhange dieses Buches finet man den Wortlaut der Preisausschreibung, sowie das Urtheil der Jury, durch welche der vorliegende Arbeit der Preis zuerekannt wurde.." Vorwort, Ernst Fuchs (1851-1930), Lüttich
EUR 60.00
(Bestell-Nr: 31220)
inkl. gesetzl. MwSt, zzgl. Versandkosten
Stück
Fuchs, Ernst:
Die Ursachen und die Verhütung der Blindheit. Gekrönte Preisschrift.
Hrsg. durch die "Society for the Preventation of Blindness in London. - Wiesbaden, J.F. Bergmann, 1885, 8°, XVI; 243 pp., ( 6 Bl. Anzeigen), Holzschnitt, 1 gefalt farb. Taf., orig. geprägter Leinenband.
Erste Auflage!
"Auf dem IV.internationalen Congresse für Hygiene, welcher im September 1882 in Genf tagte, liess die SOCIETY FOR THE PREVENTATION OF BLINDNESS in London durch ihren Sekretär, Herrn Dr.M. Roth, einen Preis für die beste Arbeit über die Ursachen und die Verhütung der Blindheit ausschreiben. Im Anhange dieses Buches finet man den Wortlaut der Preisausschreibung, sowie das Urtheil der Jury, durch welche der vorliegende Arbeit der Preis zuerekannt wurde.." Vorwort, Ernst Fuchs (1851-1930), Lüttich
EUR 120.00
(Bestell-Nr: 46765)
inkl. gesetzl. MwSt, zzgl. Versandkosten
Stück
Javal, Emile:
Der Blinde und seine Welt (Entre Aveugles). Ratschläge zum Nutzen für Erblindete.
Hamburg und Leipzig, Verlag von Leopold Voss, 1904, 8°, VI, (2), 160 pp., Halbleinenband der Zeit; minimal fleckig.
Louis Émile Javal (5. Mai 1839 in Paris - 20. Januar 1907 ebenda) französischer Augenarzt und Politiker; gilt als Vater der Orthoptik.
EUR 20.00
(Bestell-Nr: 48553)
inkl. gesetzl. MwSt, zzgl. Versandkosten
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Milne, Robert & Macbeath, David:
Knoten Alphabet für die Blinden (Sp.93-94).
Notiz. Geb. Nat. Heilk., 28 - Weimar, Landes-Industrie-Comptoir, März 1822, 4°, Sp.81-96, Brosch.
"Diese Ankündigung bemerkt der Herausgeber des Philosophical Journal, D. Brewster ist von den Erfindern selbst verfertigt und ohne Abänderung gedruckt worden, und ist in gewiß in vieler Hinsicht merkwürdig."
Robert Milne, Musiklehrer und David Macbeath (Blindenhospital, Richelsonstreet, Edinburg) waren beide blind, und dessen "Erfahrung hat gelehrt, daß das oben beschriebene Alphabet vollkommen den Zwecken entspricht, für welche es erfunden worden, .. da die Erfinder mittelst desselben nicht nur unter sich selbst, sondern auch mit Anderen, denen sie den Gebrauch gelehrt, in gewöhnlicher Korrespondenz sind.."
EUR 35.00
(Bestell-Nr: 28913)
inkl. gesetzl. MwSt, zzgl. Versandkosten
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Rosing, Boris Lvovich:
Bemerkung über die elektrischen Schwingungen in den Photozellen und ihre Anwendung bei den Lesemaschinen für Blinde (pp.177-182, 10 Abb.).
Z. Techn. Physik, 11/ 6. - Leipzig, J.A.Barth, 1930, 4°, (VIII), pp.177-232, Abb., OBrosch.
Boris Lvovich Rosing (1869-1933), one of the pioneers of television, envisioned 1907 a TV system using a cathode-ray tube as a receiver. Rosing's system employed a mirror-drum apparatus as camera and a cathode-ray tube as receiver to transmit black-and-white silhouettes of simple shapes. Rosing's system was primitive, but it was one of the first experimental demonstrations where the cathode ray tube was employed for the purposes of television. Vladimir Zworykin, before emigrating to the U.S.A., was a student of Rosing and assisted him in some of his laboratory work. Rosing continued his television research until 1931 when he was exiled to Arkhangelsk by Joseph Stalin. Rosing died in exile in 1933.
EUR 75.00
(Bestell-Nr: 30847)
inkl. gesetzl. MwSt, zzgl. Versandkosten
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Scholtyssek, H.:
Sehbehinderung, Blindheit und ihre Rehabilitation.
Bücherei des Augenarztes, 35. - Stuttgart 1960, 8°, VII+130 pp., OKartBd.
EUR 21.00
(Bestell-Nr: 2364)
inkl. gesetzl. MwSt, zzgl. Versandkosten
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Schroeder, C.:
Zur Frage der Aufdeckung der Simulation einseitiger Blindheit (pp.678-681, 1 Abb.).
BKW, 20/44. - Berlin, August Hirschwald, 1883, 4°, pp.672-688, Brosch.
"... zunächst beschreibe ich das amerikanische Stereoskop an der Hand beistehender Figur..."
EUR 24.00
(Bestell-Nr: 28871)
inkl. gesetzl. MwSt, zzgl. Versandkosten
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Tschermak, Armin v.:
Beobachtungen über die relative Farbenblindheit im indirecten Sehen.
Pflüger's Arch., 82. - Bonn, E.Strauss, 1900, 8°, pp.559-590, OBrosch.; mit eigenhändigem Gruß des Verfassers.
EUR 31.00
(Bestell-Nr: 25964)
inkl. gesetzl. MwSt, zzgl. Versandkosten
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Zeune, Johann August:
ADS - Eigenhändiges Schriftstück mit Unterschrift "Prof. Zeune".
(Berlin) 17.XI.1825. 1 Seite gr.-folio, auf der 3. Seite des Doppelblates eine große Lageskizze. Etwas gebräunt, Nadellöcher in der Bugfalte.
Johann August Zeune (1778-1853), Pädagoge, Geograph und Germanist; Begründer der Berliner Blindenlehranstalt, der ersten in Deutschland. - Eingabe an eine Behörde (wohl den Berliner Magistrat) wegen der Beseitigung eines Hindernisses für Fußgänger in der Nähe der Blindenlehranstalt.
"Wenn man vom Georgenkirchhofe auf die Landsberger Straße herausgeht u. sich rechts auf dem Bürgersteige halten will, so muss man einen tiefen Rinnstein überschreiten, wo man äußerst leicht ausgleiten kann. Nicht nur sind öfter meine Blinden hingefallen, sondern ich selbst hätte schon oft den Fuß brechen können, u. gestern Abend ist meine Frau sehr gefährlich dort ausgegleitet u. hat sich sehr beschädigt.
Ich trage also ergebenst darauf an, dass diese so gefährliche Stelle mit einer Brükke an der Ekke des Streitschen Hauses bedekkt werde ..." - In der anhängenden Lageskizze gibt Zeune an, wo die Brücke zu bauen sei.
Mit mehreren Bearbeitungsvermerken an den Rändern und auf Seite 2; die Eingabe wurde danach abgewiesen. In einer Stellungnahme eines Beamten heißt es: "Die Anlage des ... Rinnsteins ist so gemacht, wie sie hier in Berlin an unzählig vielen Stellen, wo sich zwei Straße kreuzen, vorzukommen pflegt. Einen Grund zum Ausgleiten mögen wohl einige große, zunächst am Bord eingepflasterte Feldsteine abgeben, diese befinden sich aber nicht in dem ... Trottoir, sondern im Steinpflaster des Damms, und es wäre also Sache der Polizei dieselben herausnehmen zu lassen".
1806 war Zeune von König Friedrich Wilhelm III. mit der Einrichtung einer Blindenlehranstalt beauftragt worden; seit 1812 war sie in dem ehemaligen Militärlazarett auf dem Georgenkirchhof untergebracht.
EUR 240.00
(Bestell-Nr: 47860)
inkl. gesetzl. MwSt, zzgl. Versandkosten
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Zeune, Johann August:
AMS - Eigenhändiges Manuskript mit Namenszug auf dem Titel.
Berlin (1818). Titel + 2 Seiten gr. folio- Etwas gebräunt, Bugfalte eingerissen.
Johann August Zeune (1778-1853), Pädagoge, Geograph und Germanist; Begründer der Berliner Blindenanstalt, der ersten in Deutschland.
"Vorschlag zu einer Blinden-Versorg-Anstalt für Berlin / von August Zeune, Vorsteher der Blinden-Erzieh-Anstalt zu Berlin". - Entwurf mit Korrekturen und Streichungen.
"... Als Blindenerziehanstalt dient nicht bloß für Berlin, sondern zur Zeit auch für den ganzen preußischen Staat die Anstalt, die ich auf Königliche Veranlassung vor nun 12 Jahren gegründet habe und welche sich ... auf dem Georgenkirchhof befindet. Hier sind 10 Freistellen, wo Blinde von der Memel an bis zur Mosel auf 5 Jahre erzogen, unterrichtet und beköstigt werden. Außerdem können aber 15 blinde Kinder aus der Stadt unentgeltlichen Unterricht empfangen ...
... Eine Blindenversorganstalt hingegen hat Berlin noch nicht. Sie kann doppelter Art sein, entweder eine wandernde oder ruhende ... Ein wandernde Blinden-Versorg-Anstalt ist eine solche, welche den hilfsbedürftigen die nöthigen Unterstützungen in ihre Wohnungen abliefert ... Eine ruhende Blindenversorganstalt ist eine solche, welche die hilfsbedürftigen Blinden in ein gemeinschaftliches Gebäude vereinigt u. sie daselbst verpflegt.
... Die ruhende hat vor der wandernden den Vortheil, daß sie 1) die Blinden besser unter Aufsicht hat und das Betteln verhindert, ... 2) den Blinden selbst ein besseres leibliches Dasein gewährt, in sofern selbige ... ihre Nahrung durch einen gemeinschaftlichen Kochort wohlfeiler u. besser bereitet werden kann, als wenn sie für sich lebten, 3) selbst für ein besseres geistiges Dasein der Blinden Sorge trägt, indem durch Vorlesen guter Bücher ihre lange Nacht erheitert u. sittliches Fortschreiten möglich gemacht wird ..."
Zum Bedarf bezieht sich Zeune auf Zahlen aus Dresden, wo es "etliche 50 zu versorgende Blinde" bei einer Bevölkerung "von etlichen 50000 Menschen" gebe. "... Bei Berlin kann man wegen des größern Staubes und wegen des häufigeren Genusses des Branntweins den 800ten Menschen als blind annehmen. Dies würde bei einer Bevölkerung von einigen 170000 Menschen etwas über 200 Blinde geben". Die Unterhaltskosten schätzt er auf jährlich 10000 Taler - "Fänden sich nun 5000 wohlwollende Bürger dieser Stadt, welche jährlich Jeder 2 r gäben, oder 2000, welche jeder 5 r gäben, so wären 200 blinde Menschen ... dem Müßiggange und dem Verderben entrissen ..."
1806 war Zeune von König Friedrich Wilhelm III. mit der Einrichtung einer Blindenlehranstalt beauftragt worden; seit 1812 war sie in dem ehemaligen Militärlazarett auf dem Georgenfriedhof untergebracht.
EUR 380.00
(Bestell-Nr: 47859)
inkl. gesetzl. MwSt, zzgl. Versandkosten
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